Holocaust-Gedenktag und Lichtmesskonferenz

Jedes Jahr Ende Januar und Anfang Februar sind zwei wichtige Termine, die ziemlich viel Zeit beanspruchen: Veranstaltungsplanung und -durchführung sowie vorher und nachher Öffentlichkeitsarbeit und später dann die Verwertung der Aufnahmen.

Am 27. Januar war Holocaustgedenktag, da haben wir – unter anderem im Rahmen des Papierblatt-Projekts – nach Maisenbach eingeladen. Im Gästehaus Bethel gab es einen Seminartag mit hochinteressanten Vorträgen, abends dann den Gedenkabend mit Avigdor Neumann (per Zoom aus Israel) und Jair Bayer, der als Soldat der israelischen Armee im Gazastreifen war. Er ist der Cousin von Urija Bayer, der im Dezember beim Kampfeinsatz ums Leben gekommen ist. Während des ganzen Tages war ich hinter den Kulissen für Kamera und Regie zuständig, hinterher habe ich umfangreich für den Schwarzwälder Boten berichtet.

Im Umfeld der Papierblatt- und Zedakah-Arbeit ist der Artikel »Solidarität zu hohen Kosten« von mir auf Israelnetz erschienen sowie eine Zusammenstellung von Medienbeiträgen über Urija Bayer und die Arbeit von Zedakah in Maalot.

Am Sonntag, den 4. Februar lädt die Zellerstiftung zur jährlichen Lichtmesskonferenz ein, dort arbeite ich seit Jahren mit – in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit sowie natürlich auch als Verantwortlicher für die Medientechnik. Hauptrednerin bei der 168. Ausgabe der Konferenz ist Prof. Mihamm Kimm-Rauchholz, die seit 2023 zum Leitungsteam der Liebenzeller Mission gehört. Die Konferenz wird umrahmt von einer Missionsausstellung mit zahlreichen Infoständen christlicher Werke aus der Region Nordschwarzwald, darunter Zedakah, Aseba und Morija mit #schalom75 und dem Papierblatt-Projekt. Herzliche Einladung, die Türen öffnen um 13 Uhr im Zellerstift in Nagold.

»Gewalt« heißt auf Hebräisch »Hamas!« – ein Leserbrief

In der aktuellen IDEA 3/2024 erscheint ein Leserbrief, der sich auf meinen kürzlich erschienenen Impuls »Hat Gott Israel vergessen?« bezieht. Da ist von einer sprachlichen Vermischung die Rede: »Hamas« bedeute auf Arabisch »Begeisterung, Eifer, Kampfgeist«.

Dies war mir natürlich bekannt und in einer längeren Version der Predigt habe ich ausgeführt, dass »Hamas« eigentlich aus dem Arabischen kommt. Aber die »Kleine Kanzel« ist eben »klein« und daher blieb nur der Hinweis auf das hebräische »Hamas« übrig.

Im Gegensatz zum Leserbriefscheiber finde ich nicht, dass dieser »Sachverhalt […] IDEA-Leser kaum interessieren« sollte. Im Gegenteil ist es überaus erstaunlich, dass das biblische Hebräisch die »Hamas« genau als das entlarvt, was sie tatsächlich ist: eine gewalttätige, absolut menschenverachtende Terrororganisation, die Unheil über das Volk Gottes bringt!

#schalom75-Vorführungen und weitere Termine

2024

Vorführungen mit Regisseur Timo Roller:
So., 14. Januar: 71149 Bondorf, 18 Uhr, Ev. Gemeindehaus
Sa., 10. Februar: 72218 Effringen, 19.30 Uhr, Ev. Gemeindehaus
Sa., 17. Februar: 72213 Wart, 19 Uhr, LGV-Gemeinschaft
Mi., 21. Februar: 72213 Altensteigdorf, 19.30 Uhr, Ev. Kirche
Fr., 15. März: 26532 Großheide-Arle, 19 Uhr, Bibelschule

Vorträge und Gottesdienste:
11. Februar: Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Marienkirche in 72218 Effringen
18. Februar: Gottesdienst um 18 Uhr bei der LGV in 72213 Wart
2. März: Seminar beim Forum Antisemitismus in Tübingen
13. März: Das Rätsel der Arche Noah – Frauenfrühstück in 72224 Rotfelden
16. März: Bibelarchäologie – Vorträge und Workshops an der Bibelschule Ostfriesland, 26532 Großheide

Weitere Veranstaltungen:
27. Januar: Zionismus, Nahostkonflikt und islamistischer Antisemitismus, Tagesseminar in Maisenbach, ab 9 Uhr (Info-Stand) – Veranstaltung ist ausgebucht!
27. Januar: Holocaust-Gedenktag in Maisenbach, ab 19.30 Uhr (Info-Stand)
4. Februar: Lichtmesskonferenz Nagold, ab 13 Uhr (Info-Stand)

Der Sulzer Jägerstein: Erinnerung an einen Mord vor 300 Jahren

Die Wanderung von der Gemeindehalle in Sulz am Eck hinaus zum Jägerstein im Sindlinger Tal am 7. Januar 2024 war nicht nur eine 1,5 Kilometer lange Wegstrecke – sie war auch eine anschauliche Reise in die Vergangenheit. Heide Dittus vom Schwarzwaldverein, ein amitionierte Heimatforscherin, nahm die über 120 Wanderer mit in die Zeit vor 300 Jahren, als der württembergische Herzog Eberhard Ludwig Landesherr war.

Ein Artikel von mir zur Veranstaltung erschien im Schwarzwälder Boten (leider hinter der Bezahlschranke, ich empfehle SB+, doch wer genau hinschaut, kommt auch mit den Bildern klar 😉